July 3rd, 2017

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Essen.

Am Sonntag (2.7.2017) wurde einem 35-jährigen Essener ein Rucksack im Essener Hauptbahnhof gestohlen. Kurz darauf entdeckte das Opfer zwei Diebe samt Rucksack im Personentunnel. Bundespolizisten nahmen beide Männer fest. Bei einer Überprüfung versuchte ein 21-Jähriger ein Messer zu ziehen und wurde durch Einsatzkräfte überwältigt. Gegen 1.30 Uhr informierte der Essener Einsatzkräfte der Bundespolizei über den Diebstahl seines Rucksacks. Die Diebe hätten ihn auf einer Bank sitzend in ein Gespräch verwickelt und konnten so seinen Rucksack entwenden. Kurze Zeit später habe er beide Männer, mit seinem Rucksack, im Personentunnel wiedererkannt.

Bundespolizisten nahmen daraufhin einen 21-jährigen Algerier und einen 32-jährigen Marokkaner (beide aus Herne) fest. Bei der Überprüfung der beiden Männer konnte beim 21-Jährigen der Rucksack des Esseners sichergestellt werden. Bei seinem 32-jährigen Begleiter wurden zwei Festplatten aus dem Rucksack, die eindeutig dem Essener zugeordnet werden konnten, sichergestellt. Im Verlaufe der weiteren Kontrolle, griff sich der Algerier plötzlich in seine Gesäßtasche und versuchte dieser ein Messer zu entnehmen. Dabei verletzte er sich durch einen Schnitt an seiner Hand.

Bundespolizisten überwältigten den 21-Jährigen und brachten ihn in eine Gewahrsamszelle. Auf Grund seines Verhaltens und weil er mit 0,8 Promille alkoholisiert war, blieb er vorerst im Gewahrsam. Da sich im Rucksack neben einem Notebook mehrere Elektrogeräte befanden, blieb dem Essener ein Schaden von mehreren tausend Euro erspart. Gegen die beiden polizeibekannten Diebe wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, gegen den Algerier zusätzlich ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten eingeleitet.
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Ein 17-Jähriger

aus einer Gruppe von Berufsschülern ist am Montagvormittag an der Unionrampe in Offenburg von einem 39-Jährigen mit einem Messer verletzt worden. Der Angreifer sei zuvor in seinem Auto in Rage geraten, weil die Schüler unachtsam auf die Straße gelaufen sein sollen.

Ein 17 Jahre alter Jugendlicher ist am Montag gegen 10.40 Uhr im Bereich der Unionrampe in Offenburg von einem 39-Jährigen mit einem Messer verletzt worden und musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung von Montagnachmittag berichtet, ging der Messerattacke ein Streit zwischen dem 39-jährigen Angreifer und dem 17-Jährigen voraus. Der 39 Jahre alte Mann habe sich in seinem Ford darüber geärgert, dass der Schüler sowie ein weiterer Begleiter unachtsam auf der Straße gelaufen seien, heißt es. Beide waren in einer Gruppe mit mehreren Jugendlichen unterwegs.

Auto geparkt und Rangelei provoziert

Es folgte laut Polizei zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen den beiden, die sich bis zu wechselseitigen Beleidigungen steigerte. Daraufhin habe der Autofahrer sein Fahrzeug geparkt, stieg aus und geriet mit den beiden Schülern körperlich aneinander. Im Verlauf der Rangelei zog sich schließlich der 17-Jährige eine Stichverletzung im Rücken zu, die ihm der 39-Jährige mit einem Messer beigebracht haben soll.

Zeugen aus der Gruppe der Berufsschüler schilderten der Mittelbadischen Presse, dass der Mann mit hohem Tempo auf sie zugefahren sein soll. Sie vermuteten, dass die Schüler aus Sicht des 39-Jährigen nicht schnell genug über die Straße gelaufen waren, die er überqueren wollte. In der Rangelei soll der Beschuldigte ein Klappmesser gezückt haben, berichteten die Zeugen.

Tatverdächtiger flüchtete

Der 39-Jährige flüchtete, sei aber von Beamten des Polizeipostens Oberkirch gegen 11.15 Uhr in Zusenhofen gestellt und vorläufig festgenommen worden, berichtet die Polizei. Er wurde mittlerweile an das Fachdezernat überstellt und vernommen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Der verletzte 17-Jährige wurde beim Messerangriff laut Polizei nur leicht verletzt. Der beschuldigte 39-Jährige ist derweil nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freiem Fuß, lässt die Polizei wissen. Sein Führerschein wurde jedoch einbehalten.
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auf dem Saporishja-Platz

Am 30.06.17, gegen 14:20 Uhr, wurde auf dem Saporishja-Platz, in Höhe des Hauses Goebenstr.
31, ein Mann im Verlauf einer Streitigkeit durch einen Messerstich verletzt.

Möglicherweise stehen mit der Tat zwei männliche Personen in Zusammenhang, die wie folgt beschrieben werden können: - 1,65m - 1,70m groß - normal bis kräftig gebaut - dunkles Haar - südländisches Aussehen