September 2nd, 2019

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In zwei Brandenburger Gemeinden hat bei den Landtagswahlen jeder Zweite die AfD gewählt.

Sowohl in Hirschfeld (Landkreis Elbe-Elster) als auch in Heinersbrück (Spree-Neiße) holte die Partei mehr als 50 Prozent der Zweitstimmen (50,6 Prozentpunkte in Hirschfeld, 50,5 in Heinersbrück).

In mehr als 20 Gemeinden lag das Wahlergebnis der AfD am Sonntagabend bei über 40 Prozentpunkten.

Der Wahlkreis mit dem besten Ergebnis für die AfD ist Spree-Neiße II (36 Prozentpunkte).
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Durchhalteparole.

Doch noch gibt es einen Rest Hoffnung auf gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der sächsische CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer hat gezeigt, dass ein engagierter Wahlkampf, auf Augenhöhe mit den Wählern, die Menschen überzeugen und zusammenführen kann. Thüringen darf also noch hoffen.

Der sächsische CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer hat an die AfD 84.000 Wähler verloren (fast so viele Menschen, wie in der Stadt Zwickau wohnen) und Felix Laurenz meint dazu ernsthaft, der Michi habe "die Menschen überzeugen und zusammenführen" können. Dahinter stecken Frust und Furcht.
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Die sächsische AfD erhält im neuen Landtag 38 Sitze und damit einen weniger als ihr rechnerisch nach dem Wahlergebnis zustehen würde. Das sagte ein Mitarbeiter der Landeswahlleiterin in der Nacht zum Montag.

Die 38 Sitze der AfD setzen sich demnach aus 23 Listenstimmen und 15 Direktmandaten zusammen. Da sieben der Direktbewerber auch auf der Landesliste stehen, finden diese Stimmen dort keine Berücksichtigung.
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CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer räumte unterdessen Fehler im Wahlkampf ein. „Wir sind ja seit der Bundestagswahl in bewegten Zeiten, auch als CDU. Wir stehen in einem Erneuerungskurs. Und wir haben gewusst, daß dieses Wahljahr kein einfaches wird“, sagte sie am Montag im ARD-Morgenmagazin. Die CDU habe manche Hürde in den vergangenen Monaten „nicht so elegant“ genommen – „auch ich persönlich“, gestand Kramp-Karrenbauer.

Gleichzeitig bekräftigte die CDU-Chefin, daß es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde. Auf die Frage, ob die CDU den Willen eines Viertels der Wähler ignorieren könne, antwortete die Parteivorsitzende: „Ja, wir können.“
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An Selbstbewusstsein mangelt es der AfD im Osten jedenfalls nicht. Eigens einen Elbdampfer hatte die Partei in Dresden angemietet, die Gräfin Cosel, um das Ergebnis der Landtagswahl zu feiern: Es war nicht der erhoffte Sieg über CDU und SPD, aber auch der zweite Platz reichte der AfD zum Feiern. Wer an Bord wollte, musste aber an etwa Hundert überwiegend jungen "Demonstranten" vorbei. "Nie wieder Deutschland", skandierten sie von einer Terrasse oberhalb der Anlegestelle.

Коммунистический режим был для России оккупационным. Циничное свидетельство самого Тухачевского

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Nach Zweitstimmen ist die AfD Wahlsieger, wenn auch knapp. Sie holte in Sachsen und Brandenburg zusammen 892.959 Stimmen, die CDU 892.483. Die SPD liegt abgeschlagen auf Rang drei, mit 498.618 Stimmen.
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Die NPD, die den Einzug in den Landtag vor fünf Jahren mit 4,9 Prozent noch denkbar knapp verpasst hatte, ist abgestürzt und kommt diesmal nur noch auf 0,6 Prozent. Dahinter folgen die Partei für Gesundheitsforschung (0,5 Prozent), die blaue Partei der Ex-AfD-Politikerin Frauke Petry (0,4), die Piratenpartei (0,3), die Ökologisch-Demokratische Partei (0,3), die Partei der Humanisten (0,2), Aufbruch deutscher Patrioten (ADPM, 0,2), die Partei der Vernunft (PDV, 0,1), die Kommunistische Partei Deutschlands (KDP, 0,1) und die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo, 0,1).