le_trouver (le_trouver) wrote,
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Der jüngste Kunstraub im Grünen Gewölbe zu Dresden steht symbolisch dafür, wie schlimm es um Deutschlands Reputation bestellt ist. Die Welt muss dieses Land samt ihrer Politik gar nicht mehr ernst nehmen. Banden können die größten Schätze der Nation mit nur zwölf Axthieben aus ihren nationalen Museen holen und der Wachdienst schaut ihnen dabei auf den Bildschirmen zu, ohne einzugreifen. Ein Wachmann wählte gar nur die 110 für die Polizei und der zweite, traute sich erst gar nicht, zum Tatort zu gehen. Diese vornehme Zurückhaltung bei der eigenen Sicherheitsverantwortung verteidigte der kaufmännische Direktor des Grünen Gewölbes Dirk Burghardt auch noch. Der Wachdienst der Eremitage von Sankt Petersburg hätte die Einbrecher vermutlich mit Reizgas attackiert und im Zweifel persönlich verprügelt für den Kunstfrevel. Auch die amerikanischen Kollegen von der National Gallery of Art oder dem Smithsonian in Washington hätten sicher nicht lange gefackelt.
Sachsens geschwächter Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fiel bei der Besichtigung des Tatorts in Dresden nur ein: „Mit so einem Ereignis haben wir beim besten Willen nicht gerechnet. Wir sehen nun, dass das nicht der Fall ist.“
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